Der Internationale Bund stellt sich vor

Der Internationale Bund (IB) ist ein freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Wir sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Unser Ziel ist es, „Menschen zu helfen, sich in die Gesellschaft einzugliedern, persönliche Verantwortung zu übernehmen und die gesellschaftliche Entwicklung tätig mitzugestalten“ (Auszug aus dem Leitbild des IB).

Seit 1987 sind wir Träger von Kindertageseinrichtungen. Zurzeit betreuen wir bundesweit in 99 Einrichtungen 9500 Kinder davon 1.500 Kinder unter drei Jahren. Im Rhein-Main-Gebiet betreuen wir in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden in 11 Kindereinrichtungen und 8 Kooperationsprojekten an Schulen Kinder im Altern von 0 bis 12 Jahren.

Fachlich sind wir in Frankfurt Mitglied in der AG §78 für Kindertageseinrichtungen. Für die Arbeit mit Kindern haben wir das nachfolgende Leitbild entwickelt.

Leitbild des IB

  • Kinder sollen sich bei uns wohlfühlen. Wir gehen liebevoll und fürsorglich mit ihnen um. Unsere Haltung ihnen gegenüber ist geprägt von grundsätzlicher Akzeptanz und Zuneigung. Die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsschritte der Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt.
  • Wir begleiten und unterstützen Kinder aktiv darin, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entwickeln und sich die Welt zu erschließen.
  • Wir beteiligen Kinder an Entscheidungen und Entwicklungen in unseren Kindertageseinrichtungen.
  • Wir sind für alle Kinder da, ungeachtet ihrer Nationalität, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Religion, ihres Geschlechts, ihrer sozialen Stellung und ihrer speziellen körperlichen, seelischen und geistigen Voraussetzungen. Die Vielfalt ihrer jeweils individuellen Kompetenzen nutzen wir als Chance für einen gemeinsamen Lernprozess.
  • Eltern sind die wichtigsten Partner in unserer Arbeit.
  • Wir gestalten aktiv die Kooperation und Vernetzung mit den für unsere Kinder und Eltern wichtigen Institutionen.
  • Wir verstehen uns als Teil des Sozialraumes, in dem unsere Einrichtungen angesiedelt sind, und tragen dazu bei, diesen kinder- und familienfreundlich zu gestalten.
  • Wir entwickeln kontinuierlich die Qualität unserer Arbeit weiter.

Pädagogische Grundlagen

Vielfalt (er)leben

Der IB als sozialer Verband hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und startete 2002 die Kampagne „Schwarz-Rot-Bund – IB pro Demokratie und Akzeptanz“. Es ist selbstverständliche Aufgabe der Mitarbeiterinnen, Kindern Antworten auf Fragen der Ethik, der Moral und der Werte zu geben und die Einstellungen und Haltungen der Kinder und ihrer Eltern zu respektieren. Alle Kinder haben das Recht auf gleiche Lern- und Entwicklungschancen. Alle Angebote zielen darauf ab, das einzelne Kind in seiner Individualität zu fördern und zielen auf Chancengleichheit ab.

Partizipation

Mitbestimmung ist eines der Grundrechte der Kinder und unerlässliches Fundament der Arbeit mit Kindern. Das Recht auf Beteiligung nach Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention beinhaltet nicht allein die Gewährung eines Mitspracherechts und ist nicht nur als Vorübung für spätere demokratische Meinungsbildungsprozesse zu verstehen.

Alle Angebote sind so auszurichten, dass den Kindern ein größtmögliches Maß an Mitbestimmung eingeräumt wird und die Interessen der Kinder sind ernst zu nehmen.

Transparenz

Eine wichtige Voraussetzung um Partizipation zu ermöglichen, ist das Herstellen von Transparenz über gemeinsame Regeln und Konsequenzen für Regelverstöße. Kinder haben das Recht in solche Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden und diese auch erklärt zu bekommen.

Wertschätzung

Wertschätzung ist eine Grundhaltung im Umgang mit Kindern. Alle Kinder haben das Recht, so akzeptiert zu werden wie sie sind und mit Respekt und Achtung begegnet zu werden. Lob und positives Feedback sind zentraler Bestandteil eines wertschätzenden Umgangs. Kritik darf sich nicht auf die Person selbst beziehen und diese abwerten, sondern muss Verhaltensweisen des Kindes aufgreifen.

Gendersensible Erziehung

Die Nachmittagsangebote sind so auszurichten, dass sich Jungen und Mädchen gleichermaßen angesprochen fühlen und ihre unterschiedlichen Lebenslagen berücksichtigt werden.

Stand: 14. Oktober 2017

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