Berufsorientierung

Die Konrad-Haenisch-Schule unterstützt die Schülerinnen und Schüler in allen Belangen rund um die Berufsfindung und Berufsorientierung und bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz. Verschiedene Initiativen sollen dabei helfen.

Kompetenzfeststellungsverfahren

Gütesiegel OloVDie Abkürzung „Kompo 7“ steht für ein Kompetenzfeststellungsverfahren, das in Klasse 7 durchgeführt wird. Das Projekt wurde vom Hessischen Bildungswerk initiiert und dient der Förderung der beruflichen Orientierung. Es bietet eine Potentialanalyse für Haupt- und Realschüler und berücksichtigt außerschulische Erfahrungen, Begabungen und Interessen.

Um die Stärken herauszufiltern, kommen an drei aufeinander folgenden Tagen zwei Mitarbeiter des Hessischen Bildungswerkes an die Schule. Der erste und der zweite Tag dienen der Kompetenzfeststellung. Personale, methodische und soziale Kompetenzen bilden den Ausgangspunkt. Geschulte Beobachter werten das Verhalten der Schülerinnen und Schüler in gruppendynamischen Prozessen aus. Außerdem füllen die Jugendlichen einen „Allgemeinen Interessen-Struktur-Test“ aus sowie eine Selbsteinschätzung. Am dritten Tag wird in einem persönlichen Gespräch das erstellte Kompetenzprofil besprochen.

Berufsberatung

Verschiedene Partner helfen bei Berufsorientierung, Berufsberatung und Ausbildungsstellenvermittlung.

Die Berufsberatung an der Konrad-Haenisch-Schule wird von verschiedenen Partnern unterstützt. Berufsorientierung, Berufsberatung und Ausbildungsstellenvermittlung bietet Herr Konnerth von der Frankfurter Berufsberatung (Agentur für Arbeit). Unsere Schülerinnen und Schüler besuchen bereits eineinhalb Jahre vor dem Erwerb ihres Haupt- oder Realschulabschlusses im Klassenverband das Berufsinformationszentrum. Hier lernen sie wichtige Informationsquellen zu den Themen Ausbildung und Berufswahl kennen (z. B. das Berufswahlmagazin der Agentur für Arbeit). Des Weiteren haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch an der Konrad-Haenisch-Schule in Anspruch zu nehmen.

Betriebsbesichtigung der 10a bei unserer Partnerfirma Brandenburg. Foto: Archiv

Betriebsbesichtigung der 10a bei unserer Partnerfirma Brandenburg. Foto: Archiv

Herr Konnerth besucht uns regelmäßig und steht während seiner Sprechstunde allen Schülerinnen und Schülern für Fragen zu den Themen Ausbildung, weiterführende Schulen und alternative Überbrückungsmöglichkeiten gerne zur Verfügung. Umfassende Beratungsgespräche in seinem Büro in der Fischerfeldstraße in der Innenstadt, zu welchen er auch herzlich die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler einlädt, können hier ebenfalls vereinbart werden. Jugendliche, die bereits genau wissen, welchen Beruf sie erlernen möchten, können sich über die Zugangsvoraussetzungen informieren und werden von Herrn Konnerth durch Ausbildungsstellenvermittlung unterstützt. Sie erhalten regelmäßig per Post die aktuellen Ausbildungsstellen regionaler Firmen, welche sich zahlreich bei dem Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur melden. Auf seinem Flyer (PDF) finden sich Kontaktdaten und die wichtigsten Informationen.

Frankfurter Hauptschulprojekt

Schülerinnen und Schüler können am Online-Berufswahltest „Potentiale erkennen“ teilnehmen.

Des Weiteren nimmt die Konrad-Haenisch-Schule als eine von 20 Schulen am Frankfurter Hauptschulprojekt der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. (gjb) teil. Schülerinnen und Schüler aus der 9. Klasse, die eine Ausbildung anstreben, werden zunächst nach ihren Interessen, Fähigkeiten und Berufswünschen befragt und können am Online-Berufswahltest „Potentiale erkennen“ teilnehmen. Die Eltern werden in die Berufsfindung mit einbezogen. Sobald die Berufswahl abgeschlossen ist, unterstützen die Berater des Frankfurter Hauptschulprojekts die Schüler eine Bewerbungsmappe anzufertigen und werden bei dem gesamten Bewerbungsverfahren eng begleitet. Hierfür steht den Ausbildungsplatzsuchenden eine Datenbank mit 2700 Ausbildungsbetrieben in Frankfurt zur Verfügung. Der Partnerbetrieb Siemens AG bereitet die Jugendlichen durch eine professionelle Beratung von geschulten Kräften aus der Personalabteilung auf anstehende Auswahlgespräche vor.

In diesem Rahmen bietet das Frankfurter Hauptschulprojekt pro Schuljahr 20 Berufsinformationsveranstaltungen zu 30 verschiedenen Ausbildungsberufen an, an denen die Schülerinnen und Schüler in Ausbildungsbetriebe und Werkstätten der Beruflichen Schulen gehen, um mit Ausbildern und Auszubildenden über die Wunschberufe zu sprechen. Hierbei steht das praktische Kennenlernen der Berufe im Vordergrund.

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die nach der Konrad-Haenisch-Schule eine Ausbildung beginnen, werden auch während der Ausbildung von der gjb eng begleitet, um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Weitere Partner

I AM MINTWeitere Partner helfen bei der Berufsberatung. So unterstützt Frau Riemann von der KUBI-Schülerbörse Schülerinnen und Schüler bei ihren Bewerbungen. Frau Bayer-Taylor von der Ausbildungshilfe Fechenheim berät als kompetente Ansprechpartnerin bei der Ausbildungsplatzsuche. Auch die Deutsche Bahn (DB) unterstützt die Schule dabei, Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern und frühzeitig den Kontakt zur Wirtschaftswelt herzustellen. So werden die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufsorientierung unterstützt und erhalten Einblicke in die Arbeitswelt eines weltweit tätigen Konzerns. Als einer der größten Ausbilder und Arbeitgeber in Deutschland bietet die DB vielfältige Perspektiven für den Berufseinstieg, ob über eine Berufsausbildung, ein Duales Studium oder das Praktikantenprogramm Chance plus.

Die Schule nimmt außerdem am Projekt I AM MINT teil, das sich zum Ziel gesetzt hat, Neugier, Orientierung und Praxiserfahrung in den Fachgebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu fördern.

Stand: 28. März 2017

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