Zweiwöchiges Praktikum in Weiterstadt

Für ihr erstes Blockpraktikum fuhr der gesamte Jahrgang 8 auch dieses Jahr wieder für zwei Wochen ins Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer nach Weiterstadt.

In fünf verschiedenen Gruppen konnten sich die Schülerinnen und Schüler vom 6.3. bis zum 17.3.2017 für jeweils zwei Tage in den Gewerken Friseur, Maler und Lackierer, Holz, Elektro und Metall unter Anleitung eines Meisters ausprobieren. Die Arbeitsanforderungen reichten von der Herstellung eines Vogelfutterhauses über das Wickeln einer Dauerwelle bis hin zur Montage eines geschlossenen Schaltkreises.

Gegenseitiges Unterstützen bei der Arbeit im Team war genauso wichtig wie Anerkennung und Ratschläge. Die Schülerinnen und Schüler genossen sichtlich die Abwechslung zum normalen Schulalltag und erfuhren auch, was sich mit Holz und Metall alles gestalten lässt. Der Wechsel vom Schulalltag in einen „geregelten Berufsalltag“ ist für die Schülerinnen und Schüler sicherlich eine eindrucksvolle Erfahrung und ermöglicht ihnen einen Einblick in das spätere Berufsleben und die damit verbundenen Anforderungen wie Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit sowie Gruppen- und Kooperationsfähigkeit. Der Einblick in die verschiedenen Gewerke des Handwerks ist den Schülerinnen und Schülern hilfreich bei der zukünftigen Berufswahl. Die Erprobung der praktischen Fähigkeiten ermöglicht es ihnen zu erkennen, ob ein Beruf zu ihnen passt oder nicht.

Unsere Schülerinnen und Schüler blicken auf zwei ereignisreiche, anstrengende aber sicher lohnende Wochen zurück. Im Anschluss an das Praktikum erhielten sie Zertifikate über die Teilnahme an der Berufsorientierung und eine sogenannte Potenzialanalyse, in der genau steht, wo die Stärken der einzelnen Praktikanten liegen. Diese können bei späteren Bewerbungen mit vorgelegt werden.

Erfreuliches Fazit dieser Berufsfindungstage: Einige Schülerinnen und Schüler wurden in die sogenannte Begabtenliste der Handwerkskammer aufgenommen, d.h. ihnen wurde bescheinigt, dass sie ein besonders großes Potenzial für einzelne Gewerke besitzen. Die von den Schülerinnen und Schülern erstellten Produkte, durften im Anschluss an das Praktikum mit nach Hause genommen werden.

Perihan Kortak (Lehrerin)

Stand: 27. März 2017

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