Leben im Erdmittelalter: Die Klasse 6a im Senckenberg-Naturmuseum

Am 18. November 2016 fuhr unsere Klasse 6A (Frau Dzhangirova) mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Senckenberg-Naturmuseum. Wir mussten uns beeilen, da wir etwas zu langsam waren. Wir ließen unsere Jacken und Taschen unten in der Garderobe hängen. Zuerst wurden wir in drei Gruppen von jeweils acht Schülern eingeteilt, weil wir drei parallellaufende Führungen zu drei verschiedenen Themen hatten.

Ich kam in die Gruppe der Dinosaurier. Wir gingen die Treppe hinunter und betraten den großen Raum mit Dinos. Ich war beeindruckt von den ganzen Skeletten und Modellen der Pflanzen- und Fleischfresser. Rechts konnte man den größten Dino sehen: der gefiel mir am meisten. Neben dem größten Dino hing das Skelett eines Flugsauriers. Ich hatte den Eindruck, als ob ich plötzlich im Erdmittelalter sei und zu Dinosauriern forschen würde. Unsere Leiterin erzählte uns von den Dinos, was sie fraßen, und wie sie ausstarben.

Ich fand interessant, dass der Flugsaurier nicht fliegen konnte. Wusstet ihr schon, dass Archotyp der Beweis ist, dass Dinosaurier noch unter uns sind, weil sie mit Vögeln verwandt sind? Wer hätte das gedacht, dass Vögel die Nachfahren der Dinosaurier sind! Die Begleiterin fragte uns, warum die Dinosaurier ausstarben. Ich war stolz darauf, dass ich die Fragen beantworten konnte.

Wir wechselten in den dunklen Raum, wo sich ein paar Kunstfiguren befanden. Wir machten einige Fotos. Dann entdeckten wir noch eine Sonderausstellung zum Thema Spinnen. Mein Klassenkamerad fragte den Leiter, ob er eine Spinne herausholen könnte. Ich hasse Spinnen, aber Sidur war furchtlos und streichelte sogar eine davon. Brrr!

Ich fand fast alles toll bis auf die Spinnen. Als die Führung vorbei war, durften wir einen kurzen Blick auf die Skulpturen werfen und mehr Fotos schießen. Dreißig Minuten später trafen wir uns unten ein der Eingangstür. Wir fuhren wieder zurück in die Schule. Da tauschten wir unsere Erfahrungen und Eindrücke aus und führten ein kleines Quiz durch. Das war sehr lustig.

Ich werde auf jeden Fall nochmal das Senckenberg-Museum besuchen. Ich kann es euch auch empfehlen.

Selihom Tesfamariam

Stand: 8. Dezember 2016

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